Netzwerk Frühkindliche Kulturelle Bildung
Wenn Kunst und Kultur von Anfang an zum Leben gehören
Ein Kind, das zum ersten Mal mit Farben malt. Das einer Geschichte lauscht und dabei in eine andere Welt abtaucht. Das tanzt, singt oder ein Theaterstück erlebt – und dabei merkt: Ich kann mich ausdrücken. Ich gehöre dazu. Ich zähle.
Kulturelle Bildung ist kein Nice-to-have. Sie ist grundlegend – gerade in den ersten Lebensjahren, in denen Kinder die Welt mit allen Sinnen entdecken und ihre ganz eigene Art zu denken, zu fühlen und zu kommunizieren entwickeln. Das Netzwerk Frühkindliche Kulturelle Bildung setzt sich dafür ein, dass dieser Zugang kein Privileg ist, sondern für alle Kinder selbstverständlich wird.
Ein Projekt der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, das du mit freiheit+ unterstützt.
DKJS
Was steckt hinter dem Netzwerk?
Kunst und Kultur eröffnen Kindern schon im frühesten Alter neue Perspektiven – auf sich selbst, auf andere, auf die Welt. Kulturelle Bildung entspricht in vielen Aspekten der Art, wie junge Kinder lernen: sinnlich, neugierig, entdeckend. Sie stärkt nicht nur Wissen und Können, sondern auch Selbstvertrauen, Persönlichkeit und das Gefühl, gehört und gesehen zu werden.
Das Netzwerk Frühkindliche Kulturelle Bildung bringt deshalb Menschen zusammen, die genau daran arbeiten: Fachkräfte aus Kunst, Kultur, Bildung, Wissenschaft und Politik. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, kulturelle Bildung für Kinder von 0 bis 10 Jahren zu stärken – und Veränderungen auf politischer, struktureller und fachlicher Ebene anzustoßen.
Seit Januar 2020 bis September 2026 wächst dieses Netzwerk – und zählt heute bereits über 350 Mitwirkende aus dem ganzen Land.

So arbeitet das Netzwerk
Das Besondere an diesem Projekt ist, dass es nicht von oben nach unten denkt, sondern gemeinsam. Die Mitwirkenden kommen zusammen, tauschen sich aus und entwickeln Ideen weiter – in unterschiedlichen Formaten:
Jährliche Netzwerktreffen: Einmal im Jahr findet ein zweitägiges überregionales Treffen statt, bei dem alle Mitwirkenden zusammenkommen – zum gemeinsamen Austausch, zum Lernen voneinander und zur Vertiefung aktueller Fragen rund um frühkindliche kulturelle Bildung.
Digitale Austauschformate: Regelmäßige Online-Formate halten den Diskurs lebendig und ermöglichen Zusammenarbeit über Orts- und Landesgrenzen hinweg.
Arbeitsgruppen und Publikationen: Ergebnisse, Erkenntnisse und Perspektiven werden gebündelt und sichtbar gemacht – damit das Wissen des Netzwerks nicht im Raum bleibt, sondern wirkt.
Zum fünfjährigen Jubiläum erschien außerdem ein besonderer Gedichtband mit 19 Gedichten von Lars Ruppel und Zeichnungen von Johanna Benz – eine Hommage an die Kraft kultureller Bildung.
Warum das so wichtig ist
Frühe kulturelle Bildung sichert Bildungs- und Zukunftschancen – das ist keine Theorie, sondern Erfahrung aus der Praxis. Wo Kinder früh die Möglichkeit haben, sich künstlerisch auszudrücken, wachsen nicht nur kreative Fähigkeiten. Es wächst auch das Vertrauen in die eigene Stimme. Die Überzeugung, dass man etwas zu sagen hat.
Das Netzwerk Frühkindliche Kulturelle Bildung sorgt dafür, dass mehr Kinder diese Erfahrung machen können – unabhängig davon, wo sie aufwachsen oder welche Ressourcen ihre Familie hat.
Unser Charity-Buddy
Deutsche Kinder- und Jugendstiftung
Die DKJS setzt sich dafür ein, dass junge Menschen in unserem Land gut aufwachsen können.
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Warum freiheit+ solche Projekte unterstützt
Mit freiheit+ geht es nicht nur um dich – sondern auch darum, was wir gemeinsam möglich machen. Mindestens 20 Prozent der Einnahmen fließen in Förderprojekte wie das Netzwerk Frühkindliche Kulturelle Bildung: Projekte, die dafür sorgen, dass kulturelle Teilhabe kein Zufall ist. Die Strukturen schaffen, damit Kinder von Anfang an die Welt in ihrer ganzen Vielfalt erleben können.
Denn Freiheit beginnt früh. Manchmal mit einem Pinsel in der Hand. Oder mit einem Lied, das man zum ersten Mal selbst erfindet.
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