Transformationslabor Hochschule

Wissenschaft ins Leben bringen. Zukunft regional gestalten. 

An Hochschulen entstehen viele gute Ideen. Doch oft bleiben sie genau dort – in Forschungsprojekten, Seminaren oder Studienarbeiten.

In Konzepten, die nicht den Weg nach draußen finden. Gleichzeitig stehen Städte vor ganz konkreten Fragen: Wie wollen wir morgen leben? Wie bleibt Bildung für alle zugänglich? Wie können Menschen ihre Stadt wirklich mitgestalten? 

Das Transformationslabor Hochschule bringt genau diese beiden Welten zusammen. Wo wissenschaftliches Wissen auf die Erfahrungen der Menschen vor Ort trifft, entsteht etwas Neues: ein gemeinsamer Blick auf die Zukunft. 

Ein Programm des Stifterverbandes, das du mit freiheit+ unterstützt. 

Stifterverband

Wenn aus Zusammenarbeit echte Veränderung entsteht 

Hochschulen beschäftigen sich mit den großen Fragen unserer Zeit – neuen Technologien, gesellschaftlichem Wandel, nachhaltigen Lösungen. Städte und Regionen erleben genau diese Herausforderungen täglich im Alltag. Wenn beide Seiten zusammenkommen, entsteht ein Raum, in dem nicht nur gedacht, sondern auch gehandelt wird. 

Hochschulen erfahren, welche Fragen die Menschen in ihrer Region wirklich bewegen. Städte wiederum erhalten Zugang zu frischen Ideen und wissenschaftlichem Know-how. Plötzlich geht es nicht mehr um Theorie, sondern um Lösungen, die im Alltag funktionieren – mit mehr Austausch, neuen Bildungsangeboten und Ideen, die wirklich greifbar sind. 

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Gemeinsam Zukunft gestalten 

Im Transformationslabor arbeiten Hochschulen und Städte nicht nebeneinander, sondern als echte Partner. Forschende, Studierende, Verwaltungen und lokale Akteure entwickeln gemeinsam Projekte für ihre Region. Aus Forschung wird Praxis – und aus einzelnen Ideen entstehen spürbare Veränderungen vor Ort. 

Dabei treffen unterschiedliche Perspektiven aufeinander: strategische Ideen auf praktische Umsetzung, Wissen auf Erfahrung. Genau in dieser Begegnung entsteht Veränderung. 

Bewerben können sich öffentliche Hochschulen und Universitäten aus Deutschland – gemeinsam mit einer Kommune als regionalem Partner – mit einem konkreten Projekt, das städtische oder regionale Herausforderungen gemeinschaftlich angeht. Die acht ausgewählten Hochschul-Stadt-Teams werden ein Jahr lang begleitet: mit Workshops, Coaching und finanzieller Unterstützung. So wachsen aus ersten Ansätzen konkrete Lösungen, die langfristig wirken.

Wenn Bildung im Alltag sichtbar wird – das Beispiel Stralsund  

In Stralsund arbeiten Hochschule und Stadt eng zusammen, um Bildung in der Region sichtbarer und zugänglicher zu machen. Weiterbildungen, Workshops, Informationsformate – das Angebot ist da, aber es ist über viele Anbieter verstreut und schwer zu finden. 

Die Lösung entsteht direkt vor Ort: eine digitale Plattform, die alle Bildungsangebote bündelt und auf einen Blick zeigt, was möglich ist. Bildung soll nicht nur im Hörsaal stattfinden, sondern im Alltag der Region verankert sein – damit jeder, der sich weiterbilden oder ein neues Thema entdecken möchte, schnell herausfindet, wo das möglich ist. 

Gleichzeitig bringt das Projekt Menschen zusammen: Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Stadt und Hochschule kommen ins Gespräch, neue Ideen entstehen, und ein Netzwerk wächst, das die Region langfristig stärkt.

Wenn die Wissenschaft dorthin geht, wo die Menschen sind 

Auch in anderen Städten entstehen neue Formen der Zusammenarbeit.   

In Hamburg etwa wird Wissenschaft direkt ins Quartier gebracht – mit einer mobilen Erzählbox, die auf öffentlichen Plätzen und bei Veranstaltungen Gespräche ermöglicht, mitten im Alltag. Forschende und Menschen aus dem Stadtteil begegnen sich auf Augenhöhe, teilen Perspektiven, stellen Fragen, entwickeln gemeinsam Ideen. Die Grundidee dahinter ist einfach: Wissenschaft gehört nicht nur in den Hörsaal, sondern dorthin, wo das echte Leben stattfindet. 

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Stifterverband

Der Stifterverband ist eine Gemeinschaft, die das Bildungs- und Wissenschaftssystem wirksam und zukunftsgerichtet gestaltet.

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Warum freiheit+ genau solche Projekte unterstützt 

Mit freiheit+ geht es nicht nur um dich – sondern auch darum, was wir gemeinsam möglich machen. Mindestens 20 Prozent der Einnahmen fließen in Projekte wie das Transformationslabor Hochschule:  

  • Projekte, die Wissen aus der Theorie in den Alltag bringen 

  • Städte und Regionen stärken 

  • Menschen die Möglichkeit geben, ihre Zukunft aktiv mitzugestalten. 

Denn Freiheit entsteht auch dort, wo Menschen anfangen, Dinge zu verändern. Und manchmal beginnt genau das mit einer Idee, die endlich ihren Platz im echten Leben findet. 

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